Antike Schätze in ihrer neuen Heimat zwischen Stahl und Glas präsentiert das Akropolismuseum mit Blick auf die Athener Akropolis seit seiner Einweihung im Jahr 2009.


Antike Schätze in ihrer neuen Heimat zwischen Stahl und Glas präsentiert das Akropolismuseum mit Blick auf die Athener Akropolis seit seiner Einweihung im Jahr 2009.

Bei dem Gedanken an Rom kommen einem sofort die antiken Ruinen, Kolosseum und Co in den Kopf. Doch die ewige Stadt hat noch mehr zu bieten: Nach mehr als 10 Jahren Planungs- und Bauzeit wurde 2009 in Rom das Museo nazionale delle arti del XXI. secolo – kurz MAXXI – eröffnet.

Faszination Licht – schon seit Jahrhunderten ist die Beschäftigung mit Hell und Dunkel, Licht und Schatten aus der bildenden Kunst nicht wegzudenken. Doch durch die Auseinandersetzung mit dem künstlichen Licht, beispielsweise mittels technischer Neuheiten in der Leuchtröhren- und Lichtindustrie, entstand Mitte des 20. Jahrhunderts eine neue, eigenständige Kunstgattung: die Lichtkunst.

„Ein Mann in einem Mietshaus muss die Möglichkeit haben, sich aus seinem Fenster zu beugen und – so weit seine Hände reichen – das Mauerwerk abzukratzen. Und es muss ihm gestattet sein, mit einem langen Pinsel – so weit er reichen kann – alles rosa zu bemalen, so dass man von weitem, von der Straße, sehen kann: Dort wohnt ein Mensch, der sich von seinen Nachbarn unterscheidet, dem zugewiesenen Kleinvieh!“

Am Tag spiegelt der gläserne Kubus des Kunstmuseum Stuttgart seine Umgebung in geometrisch kühler Form. Nachts hingegen offenbart der Bau hell erleuchtet einen weiteren, innenliegenden Würfel aus ockerfarbenem Jurakalk, der die Ausstellungsräume umschließt.

Falt- und verschiebbare Wände, lichtdurchflutete Räume und klare Linien in der Gestaltung, so präsentiert sich das Rietveld-Schröder-Haus in Utrecht. Früher ein Wohnhaus, ist es nunmehr eine Ikone der modernen Baukunst und ein Museum für das Design Rietvelds, das an das Centraal Museum Utrecht angegliedert ist.

Das Zentrum Stuttgarts wurde im Krieg fast vollständig zerstört. Die meisten Prachtbauten wurden zwar wieder originalgetreu aufgebaut. Der ursprüngliche Charme der schwäbischen Metropole ging trotzdem vielerorts verloren. In der unmittelbaren Nachbarschaft gibt es jedoch einige Städte und Baudenkmäler, die den Krieg ohne größere Schäden überlebt haben.

Die beeindruckende Landschaft der englischen Grafschaft Cornwall inspiriert nicht nur Naturliebhaber, sondern auch Künstler. So ist es kein Wunder, dass sich das Hafenstädtchen St Ives zu einer der bedeutendsten Künstlerkolonien entwickelt hat. Hier haben unter anderem William Turner, Naum Gabo und Barbara Hepworth gewirkt und gearbeitet.

Wie stumme Zeugen der Geschichte ragen die bizarren Steinmonumente in den Himmel. Merkwürdige, kegelförmige Felsgebilde vulkanischen Ursprungs sind zu einer gigantischen weißen Masse erstarrt. Kappadokien – ein Märchenland aus Stein – schön, atemberaubend und mystisch zugleich. Lava, Wasser und Wind haben in diesem Teil der Türkei eine Felsen- und Höhlenlandschaft geschaffen, die weltweit einmalig ist.

Ein offen stehendes Hochhaus aus leuchtend rotem, handbearbeiteten Stein. Fugenlos verleimt, sodass es wirkt als sei es aus einem Stück gefertigt. Gewölbte, sechs Meter hohe Glasflächen. Tausende silbrig glänzende Hände auf der Fassade. So präsentiert sich das Museum Aan de Stroom, kurz MAS, dem Besucher.