Picasso liebte viel in seinem Leben, zwei Ehefrauen, zahlreiche Geliebte und vier Kinder zeugen davon. Doch die beständigste Liebe war, außer der zur Kunst, die zu Frankreichs Süden.


Picasso liebte viel in seinem Leben, zwei Ehefrauen, zahlreiche Geliebte und vier Kinder zeugen davon. Doch die beständigste Liebe war, außer der zur Kunst, die zu Frankreichs Süden.

Indianische Villen in Asturien? Die Kombination mag einem spanisch vorkommen, und genau das soll sie auch. Laut Definition der königlich spanischen Akademie für Sprache ist „indiano“ hier nicht die Bezeichnung für Indianer wie wir sie kennen, mit Federschmuck, Friedenspfeife und Pfeilerzelt. „Indiano“ bezeichnet spanische Auswanderer, die aus Amerika reich in ihre Heimat zurückkamen.

Wer an Architektur im Zusammenhang mit Süditalien denkt, hat zumeist weiße, kleine Kirchen vor Augen, windschiefe Häuser und vielleicht noch massive Burgen. Doch es gibt noch weitere, ungewöhnliche Meisterwerke in der Region.

Apulien, Italiens Stiefelabsatz, ist eine Region, die in der Wahrnehmung vieler nicht mehr zu bieten hat als weite Tomatenfelder, Salinen, Sandstrand und eventuell noch die Mafia. Doch in der Region finden sich wahre Perlen. Schroffe Felsküsten durchsetzt von tiefen Grotten, Städte die wirken wie von Wiener Zuckerbäckern geschaffen. Der heilige Nikolaus und das schönste Ende der Welt erwarten einen hier.

Dass zu Stuttgart mehr gehört als Spätzle, Maultaschen, Kehrwoche und Daimler, halten immer noch viele für ein Gerücht. Doch die Kesselstadt wird unterschätzt. Die Weißenhofsiedlung beispielsweise, galt lange Zeit als bedeutendstes Beispiel für modernes Bauen. Der Stuttgarter Fernsehturm mit seinem charakteristischen Korb war der erste seiner Art und damit richtungsweisend für alle nachfolgenden Turmbauten. Auch Kunstbegeisterte kommen in der reichhaltigen Museumslandschaft der Stadt auf ihre Kosten.

Die großen katalanischen bürgerlichen Familien beauftragten Architekten wie Gaudí, Domènech i Montaner, Puig i Cadafal mit dem Bau prächtiger Villen. Sie gaben aber auch den Auftrag, neben Kellereien, Fabriken, Märkten, Cafés und Restaurants große, spektakuläre Gräber zu errichten, die ihren Übergang ins Jenseits dokumentieren sollten.

Simar Polke, Jonathan Meese, Paul McCarthy – das sind nur einige der klangvollen Namen der vor allem gesellschaftskritischen, zynischen und grotesken Werke der Sammlung Falckenberg.